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Auslandsgemeinden

Heimat in der Fremde

Von Abano bis Wladiwostok, von Oslo bis Kapstadt gibt es weltweit über 130 deutschsprachige Auslandsgemeinden, die unmittelbar zur EKD gehören oder eng mit der EKD in Beziehung stehen. Ihre Arbeit richtet sich vor allem an die rund 6 Millionen Deutschen, die im Ausland leben. Der Beruf des Partners oder der Partnerin oder die Abenteuerlust haben sie von zu Hause fortgeführt. Sie bleiben eine begrenzte Zeit, manchmal auch für immer.

Die Auslandsgemeinden sind Orte, in denen Menschen in der Fremde neue Heimat finden. Hier wird gemeinsam Gottesdienst gefeiert, Begleitung in den Schwellensituationen des Lebens erfahren, Unterstützung, Beratung und Seelsorge geleistet. Die Gemeinden laden ein zum Gespräch mit anderen Konfessionen, Religionen und Kulturen, sie bauen Brücken über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.

Auch Urlaubsreisende klopfen gern an die Tür mit dem deutschsprachigen Schild. Fern der Heimat wird die Gelegenheit genutzt, christliche Gemeinschaft und Geselligkeit zu entdecken, ein Gespräch über den Glauben zu führen, Gottesdienst zu feiern. Deutsche Urlauber finden in den Tourismusregionen in einer Gemeinde auf Zeit zusammen. Sie werden begleitet von Pfarrern und Pfarrerinnen, die die EKD in eigens dafür eingerichtete Tourismuspfarrämter entsendet.


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 23. Januar 2018 14:50