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Campingseelsorge

Campingplätze sind Heimat auf Zeit. Während acht bis zehn Wochen im Jahr wohnen auf manchem Campingplatz 1.000, 2.000, 3.000 oder noch mehr Menschen. Da darf Kirche nicht fehlen.

Seit fast 50 Jahren gibt es dieses besondere kirchliche Arbeitsfeld. Die Campingseelsorge entstand als Reaktion auf die Veränderungen in der Urlaubszeit: Man müsse doch dorthin, wo die Menschen sind. So wurden die ersten Campingkirchen in den deutschen Urlaubsgebieten z. B. in der Eifel, der Lüneburger Heide, an der Nordsee und am Bodensee gegründet. Heute unterstützen die Gliedkirchen der EKD diese "Kirchengemeinden auf Zeit".

Die besondere Welt eines Campingplatzes eröffnet besondere Erfahrungen sowohl für jene, die das Kirchenzelt betreten als auch für die meist ehrenamtlich verantworteten Teams. Sie bereichern den Urlaubstag mit ihren Angeboten. Dann wird gesungen, gespielt und gebastelt. Der Morgen kann mit einer Andacht beginnen und abends kommen Kinder und Eltern zu einer Gute-Nacht-Geschichte zusammen. Es gibt gemeinsame Ausflüge, Geländespiele, Grillabende. Sonntags laden die Teams zu einem Gottesdienst für kleine und große Menschen ein.

Campingseelsorge ist Kirche von Campern für Camper, sie teilt ganz unmittelbar die Freuden und Probleme in der betriebsamen Welt der Campingplätze.

Wissenswert

Campingkirche finden Sie unter anderem: in Hvide Sande,in Wittdün auf Amrum, in Varel-Dangast am Jadebusen, in Cuxhaven-Sahlenburg, am Senftenberger See in der Lausitz, an der Talsperre Pirk im Vogtland, am Altenberger See bei Eisenach, am Edersee, in Klausenhorn und Gohren am Bodensee, in Waging im Chiemgau und sogar in Marina di Venezia - insgesamt auf über 50 Campingplätzen.


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 11. September 2018 10:39